Tauchen mit Finn Light Lampen

Seit langer Zeit gibt es Erfahrungen mit Lampen die einen drehbaren Kopf zum Einschalten haben, wie z.B. die Halcyon Scout. Dieses System wird von immer mehr Herstellern mit mehr oder weniger Erfolg benutzt, je nach Qualität der Herstellung. Es ist einfach zu benutzen, mit bester Funktion, verhindert ein versehentliches Ein-/Aussachalten und ermöglicht wenige Teile zu verbauen die Schaden nehmen können. Eine sichere Anwendung bei Backup Lampen hängt von der Tiefe ab, da der Wasserdruck auf das Gewinde einwirkt. Dies kann zu einer fatalen Situation führen wenn der Taucher nach dem Ausfall der Hauptlampe sein Backup nicht einschalten kann.

 

Überraschenderweise gibt es immer noch sehr wenig Hauptlampen mit drehbarem Kopf, sie kommen erst seit kurzem vor z.B. Salvo Rebel LED oder Dive Rite. Gerade für eine Hauptlampe ist dieses System sehr empfehlenswert da eine Störung durch falsche Bedienung des Tauchers in der Tiefe nicht möglich ist. Der Taucher gewöhnt sich schnell daran die Lampe vor dem Tauchgang anzuschalten und sie den ganze Tauchgang durch brennen zu lassen. Logischerweise ist dies die sicherste Art die Lampe zu benutzen im Besonderen wenn über die Lampe mit den Buddies kommuniziert wird.

 

Ich habe mit den neuen FINN LIGHT Lampen an vielen verschiedenen Orten getaucht und gebe hier einige kurze Schlussfolgerungen:

 

Im Prinzip schalte ich immer jede Hauptlampe vor dem Tauchgang ein. So kann es mir nicht passieren dass sie sich von selbst während des Tauchgangs ausschaltet (wenn sie richtig geladen ist). Ich halte es für einen Fehler die Lampe so spät wie möglich einzuschalten.

 

An Tschechischen Tauchplätzen wie Slapy, Orlik etc. beträgt die Sichtweite an guten Tagen 10 Meter. Während langer Dekompressionen schalte ich die Hauptlampe aus. Es ist nicht notwendig obwohl die FINN LIGHT Lampe viel länger brennt als der Durchschnitt.

 

In klareren österreichischen Seen schalte ich die Lampe auf dem Weg zur Oberfläche aus, je nach Sichtweiten, jedoch nie vor langen Dekompressionen bis ca. 10 bis 20 Meter Tiefe.

 

Beim Höhlen – und Nachttauchen beleuchte ich logischerweise meinen Weg ins Wasser und schalte sie erst wieder aus wenn ich zurück an Land bin. Ich schalte sie niemals im Wasser aus. Die einzige Ausnahme ist wenn ich in Quelltöpfen bei Tageslicht tauche – in Frankreich etc., dann schalte ich die Hauptlampe manchmal aus bevor ich an der Oberfläche bin.

 

Ich habe nicht viele Tauchgänge im Meer gemacht. Aufgrund sehr viel besserer Lichtverhältnisse kann der Taucher die Hauptlampe bis ca. 40 Meter an- bzw. ausschalten, jedoch nur wenn sie gut gepflegt ist. Nur sehr wenige Taucher machen in diesen Tiefen ihre Dekostops, es ist also eine sehr theoretische Möglichkeit etwas zu kontrollieren das keine Kontrolle braucht.

 

Die Lampen halten leicht Tiefen von mehr als 150 m aus. Sie ist sehr leicht und spart Platz. Ein präziser Abstrahlwinkel ermöglicht eine verständliche Kommunikation mit anderen Tauchern. Ein weiteres Plus bei langen Tauchgängen ist die lange Brenndauer, die weit über dem Standard ist. Zusätzlich zu all dem wurden qualitativ hochwertige Materialien verwendet die sie robust machen. Die Goodman Handle bietet bequem Platz für die Hand. Das sind die Anforderungen und Ausstattungsdetails wenn ich an Lampen denke.

 

Pavel “Chaluha“ Říha

www.cavediving.cz

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